Schönheitsoperationen basieren auf den Techniken der Plastischen-und Wiederherstellungschirurgie. Der Facharzt für Plastische Chirurgie hat eine langjährige Ausbildung in Allgemeiner Chirurgie sowie in Plastischer- und Wiederherstellungschirurgie, eingeschlossen die Wiederherstellung von Brandverletzungen und schweren Unfallopfern. Die Spezialisierung auf Schönheit kommt später im Laufe der Jahre. Eine Schönheitsoperation darf nicht verwechselt werden mit dem Besuch in einem Kosmetik-Salon. Schönheitsoperationen benötigen eine Heilungszeit.
Das Resultat ist nie sofort nach der Operation sichtbar, sondern erst nach der Abheilung. In den meisten Fällen ist mit Begleiterscheinungen zu rechnen wie Schwellungen, je nach Operation auch stellenweise Blauverfärbungen der Haut (z. B. nach Augenlidplastiken) oder leichte Gefühlsstörungen in den Wangen nach einem Facelifting, welche einige Wochen benötigen, um abzuklingen.
Die moderne Schönheitschirurgie arbeitet sehr fein und gewebeschonend. Dennoch gibt es bei manchen Operationen Nahtstellen, die Zeit benötigen, um zu verschwinden. Eine Woche nach einer Augenlidplastik und zehn Tage nach einem Facelifting sollten noch sichtbare Nahtstellen unbedingt mit Make-up abgedeckt werden. Es darf nicht erwartet werden, dass schon nach wenigen Tagen die Narben komplett verschwunden sind.
Jede Operation hat auch ein Restrisiko, welches im Einzelnen besprochen werden muss. Die Narkose-Techniken sind heute so schonend, dass man sich davor nicht mehr fürchten muss, sondern mit einer angenehmen Narkose eine Schönheitsoperation zu einem positiven Erlebnis wird. Kleine Operationen können ambulant in Lokalanästhesie erfolgen. Grössere Eingriffe erfolgen in Narkose in der Klinik mit einem kurzstationären Aufenthalt von 1-2 Übernachtungen.


